KSV sichert sich mit Auswärtssieg Platz 3

Landesliga Nord

TV Unterdürrbach – KSV Bamberg 14:24

Bereits auf dem Papier war klar, dass diese Begegnung zum Saisonausklang nochmals für spannende Duelle stehen würde, wollten sich doch die Würzburger Vorstädter auf eigener Matte für die empfindliche Vorrundenniederlage revanchieren. Dabei trafen diese jedoch auf ein hochmotiviertes und von Coach André Nielges wieder taktisch klug eingestelltes KSV-Team, welches sich diesen Erfolg mit einem entschlossenen Auftritt verdiente. Damit landeten die Bamberger, welche im Saisonverlauf leider immer wieder von Ausfällen geplagt, aber dennoch stets in der Spitzengruppe der Landesliga Nord platziert waren, in der Abschlusstabelle nun auf dem dritten Tabellenplatz.

Die Kämpfe im Einzelnen:

Einen abwechslungsreichen Kampf sahen die Zuschauer in der Klasse bis 57 kg/Gr.-röm, in welchem der KSVler Hamid Nazari gegen A. Basiri nur knapp an einem Erfolg vorbeischrammte. Dank seiner Erfahrung kam der Gastgeber am Ende zu einem knappen Punktsieg (2:0). „Max“ Brandmayer (130 kg/Freistil) hatte mit G. Schirca einen ausgepufften Routinier zum Gegner, der sich mit einem gelungenen Überraschungsangriff gleich die Oberlage sicherte und nach einem Durchdreher zum Schultersieg kam (6:0).
Philip Kegel (61 kg/Freistil) blieb ohne Gegner, so dass er die Punkte bereits auf der Waage gewann (6:4). Darius Mayek (98 kg/Gr.-röm) fand gegen M. Schlereth nicht zu seinem Kampfstil, so dass der starke Gastgeber die besseren Aktionen immer wieder auf seiner Seite hatte. Am Ende ging dessen Strategie auf und so sicherte dieser seinen Farben einen technischen Überlegenheitssieg (10:4).
Christopher Kegel (66 kg/Gr.-röm) und T. Hemmerich begegneten sich in einem intensiven Gefecht mit offenen Visier, in welchem der KSVler letztlich die entschlosseneren Aktionen an den Tag legte und verdient zu einem Schultersieg kam (10:8). Lucian Diaconu (86 kg/Freistil) war gegen J. Hemmerich von Beginn an Chef auf der Matte und punkteten dabei immer wieder mit gekonnten Beinangriffen. Mit einem überzeugend erkämpften Überlegenheitssieg brachte er sein Team damit erstmals in Front (10:12).
In der Klasse bis 71 kg/Freistil mussten die KSVler leider einen kurzfristigen Ausfall verkraften, so dass M. Rezai die Punkte kampflos zugesprochen wurden (14:12). Philipp Glücker (75 kg/Gr.-röm) drängte M. Feser von Beginn an in die Defensive, wo er diesen dann noch in der ersten Runde mit einer Serie von Durchdrehern technisch überlegen auspunktete (14:16).
Selbstbewusst und überzeugend erarbeitet sich Dirk Schmidt (80 kg/Gr.-röm) gegen S. Fischer Punkt um Punkt, so dass er seinen technisch überlegenen Punktsieg ebenfalls noch vor dem Pausengong unter Dach und Fach gebracht hatte (14:20). Dass Lukas Tomaszek (75 kg/Freistil) für sein Team eine absolute Bank ist, unterstrich er abermals mit einer hervorzuhebenden Leistung gegen den sieggewohnten T. Hoepstein. Dabei setzte er gekonnt die Akzente und sicherte sich nach einem erstklassig vorgetragenen Beinangriff einen weiteren Schultersieg (14:24).